Hotel Andreashof
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Residenz, Basilika und Co.

Die Stadt Kempten geht zurück auf ein um 740 nach Christus gegründetes Kloster.  Im Laufe der Zeit übte die Abtei die Herrschaft über zahlreiche Teile des Umlandes aus und wurde so zum Zentrum des Wirtschaftswesens in der Region. 1213 wurde dann der Abt des Stifts von König Friedrich II. mit der Grafschaft Kempten belehnt. Im Jahre des Herrn 1289 wurde die Altstadt durch ein Privileg König Rudolfs dem geistlichen Herrschaftsbereich entzogen und als Freie Reichsstadt unmittelbar dem König unterstellt. Ursächlich dafür waren sicherlich vor allem die zusätzlichen Steuereinnahmen.

Das zweigeteilte Kempten wurde erst 1802 zu einer einheitlichen Stadt, als Napoleon beide Stadtteile dem Staatsgebiet Bayerns zuschlug. Symbolisch wurde die Vereinigung Kemptens durch den Bau der Freitreppe besiegelt. Diese befindet sich  heute im Zentrum der Kemptener Fußgängerzone, in der Nähe des Rathauses.

Ebenfalls einen Besuch wert ist die Fürstäbtliche Residenz, ein ehemaliges Benediktiner - Kloster, mit angeschlossenem Hofgarten und Orangerie. Im Jahre 1632 wurde der Stift während des Dreißigjährigen Krieges durch schwedische Truppen zerstört. 1652 begann man mit der Neuerrichtung dieser monumentalen Barockklosteranlage. Im Jahre 1803 wurde das Kloster im Rahmen der Säkularisation aufgelöst.

Direkt neben der Residenz, befindet sich die St. Lorenz - Basilika, die ehemalige Stiftskriche des Benediktinerordens. Im Jahre 1652 wurde der Grundstein für dieses monumentale Bauwerk gelegt, im Mai 1748 wurde die Kirche geweiht. Die Basilika ist einer der ersten großen Bauten eines Gotteshauses nach Ende des Glaubenkrieges. 1969 wurde der Pfarrkirche der Ehrentitel Basilika - Minor von Papst Paul VI. verliehen.

Wenn Sie Lust bekommen haben, sich alles einmal aus der Nähe anzusehen,  dann finden Sie hier alle notwendigen Informationen.
 
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